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Katastrophenschutzausbildung in Schauenburg-Hoof
Ausbildungstag mit überraschendem Ende

30.11.2011 - Am vergangenen Samstag trafen sich 23 Helferinnen und Helfer des ASB-Regionalverbandes Kassel-Nordhessen zu einem Ausbildungstag zu Themen des Katastrophenschutzes am ASB-Standort in Schauenburg Hoof. Dabei wurden die aus den Standorten Bad Emstal, Baunatal, Immenhausen, Kassel und Schauenburg stammenden Helferinnen und Helfern auch mit neuen und bewährten Strukturen des Katastrophenschutzes durch Nina Zängerle, Lehrrettungsassistentin beim ASB Kassel-Nordhessen, vertraut gemacht. Der Nachmittag stand dann nach einem herzhaften Mittagessen im Zeichen der praktischen Ausbildung. Die Helferinnen und Helfer vertieften Ihre Kenntnisse der Fahrzeuge und deren Ausstattung, der Zeltaufbau und die Einrichtung einer Behandlungsstelle wurden unter Leitung von Dirk Reimann, Leiter der Sanitätsbetreuung im ASB-Regionalverband Kassel-Nordhessen, geübt.

 

Doch plötzlich wird die geschäftige Routine gestört. Ein junger Mann mit einer blutenden Wunde am Kopf kommt aufgeregt angelaufen, "Habt Ihr denn den Knall nicht gehört?" ruft er. Der junge Mann wird von den Sanitätshelferinnen Uta Mackenroth und Katharina Schneider in Obhut genommen, seine Verletzungen untersucht und eine Erstversorgung eingeleitet. Eine Gruppe übernimmt die Fertigstellung der Behandlungsstelle, Gruppenführer Philipp Baumann und Rettungssanitäter Marvin Jakobi eilen, um die Lage zu erkunden.
Drei Minuten später kommt die Rückmeldung, vier weitere junge Leute sind bei einer Explosion verletzt worden. Eilig werden Trupps gebildet, die mit der Rettungsausrüstung, die eben noch Ausbildungsinhalt waren, zur Versorgung der Verletzten zum Einsatz kommen.

Während der verletzte junge Mann bereits im Zelt fachgerecht behandelt wird, läuft die Rettung der übrigen Verletzten auf Hochtouren. Brandwunden sind zu versorgen, die Verletzungen durch umherfliegende Glassplitter müssen mit speziellen Verbänden gesichert werden. 20 Minuten später sind alle Verletzten von Gruppenführer Holger Weinreich registriert und im Zelt der Behandlungsstelle gut versorgt eingetroffen, hier kann nun die weitere Betreuung und Behandlung bis zum Weitertransport erfolgen.

"Übungsende" ruft schließlich Roger Mannsfeld, stellvertretender Zugführer des 4. Sanitätszuges des Landkreises Kassel. Erleichterung macht sich breit, obwohl natürlich mittlerweile jeder gemerkt hat, dass die Verletzten, Mitglieder der Arbeiter-Samariter-Jugend aus Bad Emstal und der Freiwilligen Feuerwehr Schauenburg-Hoof, sehr gut geschminkt und kerngesund sind.

"Ich habe mich immer gut versorgt und betreut gefühlt" bestätigt Laura Mannfeld, eines der vermeintlichen Opfer. Den ruhigen und disziplinierten Ablauf des Übungseinsatzes konnte Martin Hauck, Bereichsleiter Rettungsdienst des ASB Regionalverbandes Kassel-Nordhessen loben, obwohl viele der Helferinnen und Helfer noch nie miteinander gearbeitet haben.

 "Auf die Ausbildungen im neuen Jahr freue ich mich schon jetzt" sagt Sanitätshelfer Nicklas Reitze zum Abschied und traf damit genau die Stimmung der Helferinnen und Helfer.

 

Kontakt:

Martin Hauck

0561 / 7 28 00 - 33

martin.hauck@asb-nordhessen.de

 

 


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        Stand: 01. Dezember 2011 -- Fragen ?
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