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ASB Kassel beim Stadtfest Kassel - Sanitätsdienst

 

14.05.2008 -- Der Sanitätsdienst des Ortsverbands Kassel hat das erste Groß-Event des Jahres 2008 hinter sich: Das Stadtfest Kassel. An den vier Stadtfesttagen des Pfingstwochenendes leisteten die Helfer an rund 45 Stunden ehrenamtlich Dienst - nach dem Motto "Wir sind da, bevor Sie uns brauchen". Unterstützt wurden die Helfer des Ortsverbands Kassel durch die Ortsverbände Baunatal, Göttingen-Land, Göttingen-Stadt, Habichtswald, Hofgeismar-Land und Offenbach.

Bei bestem Wetter waren bis zu 40 Helfer gleichzeitig auf dem Gelände und der Sanitätsstation bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz. Glücklicherweise wurde mit der Tradition gebrochen, dass ein Stadtfest-Tag im Dauerregen versinkt.

 

 

Während des Stadtfests haben Fußstreifen mit einem Aufwand von fast 140 Stunden etliche Kilometer auf dem Stadtfestgelände, das sich über die gesamte Kasseler Innenstadt erstreckte, zurückgelegt. Es wurde rund 120 Hilfeleistungen erbracht - von Wundschnellverband für die Blase am Fuß bis hin zur notärztlichen Versorgung mit Transport in ein Krankenhaus. Insgesamt 27 Mal waren die Verletzungen oder Erkrankungen so schwerwiegend, dass die Patienten mit einem der bereitstehenden Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden mussten.

Auffällig in diesem Jahr war der überdurchschnittliche Anteil von Minderjährigen, die aufgrund von Alkoholkonsum im Vollrausch waren bzw. durch die Folgen des Alkohols gestürzt und sich dabei teilweise erheblich verletzt hatten. Sie wurden in der Sanitätsstation versorgt und - je nach Zustand - in ein Krankenhaus (teilweise sogar auf die Intensivstation) gebracht oder den durch den ASB benachrichtigten Eltern übergeben. Die Begeisterung der Eltern, zu nachtschlafender Zeit telefonisch vom ASB geweckt zu werden, hielt sich aus nachvollziehbaren Gründen in Grenzen - trotzdem bleibt bei allem faden Beigeschmack positiv zu bemerken, dass die Eltern allesamt sehr kooperativ gegenüber den Helfern waren und ihre Töchter und Söhne nach Hause holten.
Die Beobachtungen der großen Anzahl der volltrunkenen Jugendlichen werden auch von der Polizei bestätigt - siehe hier.

 

Die Stimmung unter den Helfern war gewohnt sehr gut. Dies ist zwingende Voraussetzung, um einen derart langen und somit Kräfte zehrenden Dienst durchzustehen. Es ist nicht mit den teilweise 13 Dienststunden (bis 4.00 Uhr morgens) getan - auch viele Stunden der Vor- und Nachbereitung sowie der Planung sind nötig. Dies reicht von dem Einkauf von Essen, Trinken und den medizinischen Verbrauchsmaterialien, über die Anfragen bei den Helfern und der Erstellung der notwenigen Papierunterlagen und Informationen für die Helfer und Behörden bis zur Koordinierung von 40 gleichzeitig anwesenden Helfern an einer Sanitätsstation und mit bis zu 4 Rettungswagen.

Hier sei allen Helfern ganz herzlich für ihren Einsatz gedankt. Nicht vergessen werden soll die unentgeltliche Versorgung mit Brötchen durch Willi Rudolph Gastronomie.

 

 

 

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Stand: 24. August 2010 -- Fragen ?
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