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| ASB Kassel bei der Betreuung des Konzerts von TOKIO HOTEL08.02.2006 - Nach dem ersten Zwischenbericht über den Sanitätsdienst bei TOKIO HOTEL, mit der Darstellung, was sich alles bereits bis zum Einlass ereignet, folgt nun das Fazit.
Die ersten Helfer waren schon ab sieben Uhr morgens im Einsatz, um das Großereignis vorzubereiten und sich um die ersten ungeduldigen Teenager zu kümmern, die bereits ab ein Uhr nachts vor der Halle warteten. Trotz Temperaturen von minus 13 Grad waren viele der jungen Mädchen nur leicht bekleidet. Kein Wunder also, dass um acht Uhr schon alle Wolldecken des ASB Kassel verteilt waren und auch die Nachlieferungen aus anderen ASB-Ortsverbänden aus Nordhessen an die Jugendlichen verteilt wurden - am Ende werden es über 350 Wolldecken sein.
Schon ab halb zehn waren die ersten Behandlungen nötig. Während des Konzerts war es dann wie erwartet: Viele Teenager, die schon den ganzen Tag auf den Beinen waren, hatten zu wenig gegessen und getrunken. Dazu noch die Aufregung, die Helden von Tokio Hotel endlich live zu sehen. Ab 19.40 Uhr - Tokio Hotel kommt auf die Bühne - heißt es Dauereinsatz für unsere Helfer und die Mitarbeiter der Sicherheitsfirma Protex - im Minutentakt werden Mädchen hinter die Bühne gebracht, wo Notärzte und Sanitäter sie versorgen. Rund 250 sind offiziell dokumentiert; es werden aber weit über 300 gewesen sein; einige sind bei dem ganzen Trubel einfach durchgerutscht - Bloß schnell wieder raus zu Tokio Hotel. Für 12 von Ihnen ist es aber zu viel - sie werden ins Krankenhaus gebracht. Nach dem Konzert gab es dann nicht nur begeisterte Kommentare über das Konzert von Tokio Hotel, sondern auch viel Lob für den ASB von den Fans. "Vor allem die Warterei wäre ohne die Decken und den Tee vom ASB unerträglich gewesen", bedankten sich viele Konzertbesucher.
Hier mal ein paar Zahlen:
Einige Stimmen aus der HNA: Jacky: "Es war einfach nur gigantisch. Ich wollte erst nicht schreien, aber es ging nicht - man wurde von der Menge mit in den Bann gezogen. In Wetzlar am 14. Dezember war ich in Reihe 1. Aber Kassel war das beste Konzert der Welt." Babsi: "Ein großes Lob an den ASB. Ohne Decken und Tee wäre vieles unerträglich gewesen (nur die Warterei betreffend). Bin selbst nur eine Mutter eines dieser kreischenden Mädels - fand das Konzert aber Spitze." Nathalie: "Das Warten in der frostigen Kälte hat sich auf jeden Fall gelohnt! Denn selbst mein Vater, der eigentlich gar kein Fan ist, fand es (Originalton) mega-geil." Petra: "Ich muss mich an dieser Stelle mal beim ASB, den netten Damen und Herren von Protex und den anderen vielen Helfern bedanken."
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